Wärmeversorgung soll bis 2050 klimaneutral sein 

Die Strommangellage ist seit Monaten in aller Munde. Dabei geht oft vergessen, dass der Wärmebereich heute rund 50 Prozent des Energieverbrauchs ausmacht und mehr als einen Drittel der CO2-Emissionen verursacht. Der Bund will dies mit der Wärmestrategie 2050 ändern.  

Die Ukraine-Krise hat auch vor der Politik nicht Halt gemacht. In den letzten Monaten haben Bund und Parlament zahlreiche Massnahmen ergriffen, um die erneuerbaren Energien zu fördern. Damit soll die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen aus dem Ausland sowie der CO2-Ausstoss reduziert werden. Mit der «Wärmestrategie 2050» hat das Bundesamt für  Energie Anfang Jahr nun ein ambitioniertes Ziel gesetzt: die Schweizer Wärmeversorgung soll bis 2050 CO2-neutral werden. Beim Wärmebereich hinzuschauen, macht auch Sinn. Heute macht dieser rund 50 Prozent des Energieverbrauchs aus und verursacht mehr als 35 Prozent der CO2-Emissionen.
 

Für das Bundesamt für Energie ist klar, dass die heutigen Rahmenbedingungen nicht genügen, um bis 2050 das Netto-Null-Ziel zu erreichen. Insbesondere der Verbrauch von fossilen Energieträgern muss rasch reduziert werden. Eine wichtige Rolle spielt in den Überlegungen des Amtes der Ausbau der Fernwärme aus erneuerbaren Quellen. Heute ist das Potenzial von Fernwärme höchstens zur Hälfte ausgeschöpft. Zur Beschleunigung des Netzausbaus soll künftig die finanzielle Förderung sichergestellt werden. Eine Forderung, die unser Geschäftsführer Pirmin Reichmuth auch in der NZZ gestellt hat. Zudem sollen kommunale und überkommunale Energiepläne erstellt werden. Darin soll das Potenzial für den Ausbau von Fernwärmenetzen dargestellt und die standortgebundenen Abwärme- und erneuerbaren Quellen priorisiert werden. Wir sind zufrieden, dass die nationale Politik endlich erkannt hat, dass im Wärmebereich noch zahlreiches Potenzial brachliegt. Gemeinsam mit ihnen, geschätzte Mitglieder, werden wir mithelfen, das Netto-Null-Ziel bis 2050 zu erreichen und die Energiewende zu schaffen.  

 

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